(Die Wirtschaftszeitung, 07.08.2020)

Mobilitätsexperte Dr. Hans-Peter Kleebinder erinnert an die Anfänge der Automobilgesellschaft in den 1920er-Jahren und blickt auf die Mobilität von morgen.

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(AUTOFLOTTE, 31.7.2020)

„Andreas Hermann und mich verbindet eine gemeinsame Mission: Wir wollen Mobilität von Menschen, Gütern und Daten als wichtige Grundlage für unsere Lebensqualität gestalten. Dabei sind wir neutral und unabhängig. Wir beide haben hautnah in der Praxis erlebt, dass dafür ein radikales Umdenken und Handeln nötig ist“, erklärt Kleebinder gegenüber der Autoflotte. Bei dem Lehrgang gehe es um neue Ansätze und Geschäftsmodelle, die von Kunden genutzt werden und sich rechnen. Kleebinder weiter: „Wir wollen mit unserem internationalen Dozenten-Team eine Bewegung initiieren und unsere Teilnehmer ausbilden und befähigen, Verantwortung zu übernehmen und die Transformation unserer Mobilitätsindustrie zu gestalten.“

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Donaukurier – 04.06.2020

(…) Der unabhängige Mobilitätsexperte Hans-Peter Kleebinder, ein gebürtiger Ingolstädter und Studienleiter an der Universität St. Gallen, teilte unserer Zeitung mit: „Die gezielten Förderungen einer nachhaltigeren Energie-Gewinnung in Verbindung mit umweltfreundlicheren Antriebstechnologien ist ein Schritt in die richtige Richtung. “ Insgesamt bewertete er die Maßnahmen als „überfälligen Transformationsbeschleuniger“ für die deutsche Automobilindustrie. Und diese solle jetzt die Chance ergreifen und den fälligen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit beschleunigen „und neue zukunftsgerichtete Arbeitsplätze schaffen“. (…)

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Focus online – 27.05.2020

(…) Hans-Peter Kleebinder hat 24 Jahre lang im Management, Vertrieb und Marketing unter anderem bei BMW und Audi gearbeitet, war federführend an der Markteinführung der Marke Mini in Deutschland beteiligt. Heute gibt Kleebinder als unabhängiger Mobilitätsexperte sein Wissen u. a. als Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen weiter. „Jetzt ist die Zeit, mutig zu handeln.“ Kleebinder ist überzeugt, dass die deutsche Gesellschaft weg muss von der „klassischen autogerechten Stadt hin zu Lebensräumen, die auf den Menschen und seine Bedürfnisse ausgerichtet sind“. Er hält umweltfreundlichere Mobilität für möglich – und Kaufprämien für hochmotorisierte Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen für eine „fatale Geisterfahrt“.

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Praxisnah, umsetzungsorientiert und international ausgerichtet: Das Institut für Customer Insight an der Universität St.Gallen startet ab Mai 2020 den neuen Zertifikatslehrgang „SMART Mobility ManagerIn HSG“.

Der Mobilitätswandel birgt große Chancen, aber auch erhebliche Risiken – wie diese zu managen sind, will der Zertifikatslehrgang „SMART Mobility Management driven by SMART Data & SMART Cities“ vermitteln.

(…)

 

200106_AUTOHAUS_Universität St.Gallen_ Fit für die Mobilitätsrevolution - autohaus.de

 

28. November 2019, 13.52 Uhr

Durch den Trend zu Elektroautos könnten in Österreich im nächsten Jahrzehnt bis zu 24.000 Arbeitsplätze verloren gehen, wenn sich die Zulieferbetriebe nicht rechtzeitig anpassen – das ist eines der Ergebnisse einer Studie im Auftrag der Industriellenvereinigung (IV) und des Infrastrukturministeriums (BMVIT), wie das Wirtschaftsmagazin „trend“ berichtet.

Die Studienautoren Anna Kleissner vom Wiener Wirtschaftsforschungsinstitut Economica und der Mobilitätsexperte Hans-Peter Kleebinder haben vier Szenarien des Übergangs von fossilen Antrieben zu Autos mit Hybrid-, Elektro- und Wasserstoffantrieben durchgerechnet. Sie gehen grundsätzlich davon aus, dass auch 2030 noch jährlich zwischen 80 und 90 Millionen Autos produziert werden, heuer sind es 83 Millionen.

Verschiedene Szenarien

Im moderaten Szenario, das die Autoren am realistischsten sehen, fahren 2030 weltweit noch immer 37 Prozent der Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, 28 Prozent hybrid, 26 Prozent batterieelektrisch, sieben Prozent mit Gas und zwei Prozent mit Wasserstoff. Im Szenario mit dem schnellsten Wandel fahren nur noch neun Prozent der Autos mit Benzin und Diesel.

Stellen sich die österreichischen Unternehmen nicht darauf ein, hätte das im Extremfall einen Wertschöpfungsverlust von zwei Mrd. Euro zur Folge – und würde bis 2030 rund 24.000 Arbeitsplätze in Gefahr bringen. Insgesamt hängen in Österreich 397.000 Jobs direkt oder indirekt an der Automobilwirtschaft. Im wahrscheinlichsten Szenario würden auch noch 6.000 Jobs verloren gehen.

Der Wandel bringt nach Ansicht der Autoren aber auch Chancen, insbesondere auch für Newcomer. „Die Eintrittsbarrieren sind beim E-Antrieb viel niedriger, es wird nicht nur Tesla geben, sondern ganz neue Mobilitätsanbieter.“ Die Studie soll morgen veröffentlicht werden.

https://www.bmvit.gv.at/themen/alternative_verkehrskonzepte/elektromobilitaet/zahlen/mobilitaetsstudie.html

Eine Studie zeigt in vier Szenarien die Auswirkungen des Übergangs von fossilen zu nachhaltigeren Antriebsformen

Wien – Durch den Trend zu Elektroautos könnten in Österreich im nächsten Jahrzehnt bis zu 24.000 Arbeitsplätze verloren gehen, wenn sich die Zulieferbetriebe nicht rechtzeitig anpassen – das ist eines der Ergebnisse einer Studie im Auftrag der Industriellenvereinigung und des Infrastrukturministeriums, über die das Wirtschaftsmagazin „Trend“ in seiner nächsten Ausgabe berichtet.

Die Studienautoren Anna Kleissner vom Wiener Wirtschaftsforschungsinstitut Economica und der Mobilitätsexperte Hans-Peter Kleebinder haben vier Szenarien des Übergangs von fossilen Antrieben zu Autos mit Hybrid-, Elektro- und Wasserstoffantrieben durchgerechnet. Sie gehen grundsätzlich davon aus, dass auch 2030 noch jährlich zwischen 80 und 90 Millionen Autos produziert werden, heuer sind es 83 Millionen.

Im moderaten Szenario, das die Autoren am realistischsten sehen, fahren 2030 weltweit noch immer 37 Prozent der Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, 28 Prozent hybrid, 26 Prozent batterieelektrisch, sieben Prozent mit Gas und immerhin zwei Prozent mit Wasserstoff. Im Szenario mit dem schnellsten Wandel fahren nur noch neun Prozent der Autos mit Benzin und Diesel.

Möglicher Verlust von zwei Milliarden

Stellen sich die österreichischen Unternehmen nicht darauf ein, hätte das im Extremfall einen Wertschöpfungsverlust von zwei Milliarden Euro zur Folge – und würde bis 2030 rund 24.000 Arbeitsplätze in Gefahr bringen. Insgesamt hängen in Österreich 397.000 Jobs direkt oder indirekt an der Automobilwirtschaft. Im wahrscheinlichsten Szenario würden auch noch 6.000 Jobs verloren gehen.

Der Wandel bringt nach Ansicht der Autoren aber auch Chancen, insbesondere auch für Newcomer. „Die Eintrittsbarrieren sind beim E-Antrieb viel niedriger, es wird nicht nur Tesla geben, sondern ganz neue Mobilitätsanbieter“. Die Studie soll am Freitag veröffentlicht werden. (APA, 28.11.2019)

https://www.bmvit.gv.at/themen/alternative_verkehrskonzepte/elektromobilitaet/zahlen/mobilitaetsstudie.html

Studie im Auftrag des BMVIT und der Industriellenvereinigung – mehrere Szenarien durchgerechnet.

Wien (OTS) – 397.000 Jobs hängen in Österreich direkt oder indirekt an der Automobilwirtschaft. Bis zu 24.000 davon stehen auf dem Spiel, wenn sich die Betriebe nicht rechtzeitig anpassen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die Anna Kleissner vom Wiener Wirtschaftsforschungsinstitut Economica und der Mobilitätsexperte Hans-Peter Kleebinder im Auftrag der Industriellenvereinigung (IV) und des Infrastrukturministeriums (BMVIT) erstellt haben. Das Wirtschaftsmagazin „trend“ berichtet in seiner neuen, am Freitag erscheinenden Ausgabe von dem Expertenpapier. Darin werden vier Szenarien des Übergangs von fossilen Antrieben zu Autos mit Hybrid-, Elektro- und Wasserstoffantrieben durchgerechnet. Im moderaten Szenario, das die Autoren am realistischsten sehen, fahren 2030 weltweit noch immer 37 Prozent der Autos mit Verbrennungsmotoren, 28 Prozent hybrid, 26 Prozent batterieelektrisch, sieben Prozent mit Gas und immerhin zwei Prozent mit Wasserstoff. Im Szenario mit dem schnellsten Wandel fahren nur noch neun Prozent der Autos mit Benzin und Diesel. Stellen sich die österreichischen Unternehmen nicht darauf ein, hätte das im Extremfall einen Wertschöpfungsverlust von zwei Milliarden Euro zur Folge – und würde eben jene rund 24.000 Arbeitsplätze in Gefahr bringen. 6.000 sind es im realistischsten Szenario. Der Wandel bringt aber auch Chancen, insbesondere auch für Newcomer, betonen die Autoren: „Die Eintrittsbarrieren sind beim E-Antrieb viel niedriger, es wird nicht nur Tesla geben, sondern ganz neue Mobilitätsanbieter“. Die Studie soll am Freitag veröffentlicht werden.

https://www.bmvit.gv.at/themen/alternative_verkehrskonzepte/elektromobilitaet/zahlen/mobilitaetsstudie.html

Hart in der Sache, freundlich im Ton. Jürgen Resch und Hans-Peter Kleebinder.

Der ehemalige Manager bei BMW und Audi setzt sich heute als unabhängiger Berater leidenschaftlich für neue Mobilitätskonzepte ein. Er ist beim Medienkongress der Gegenpol zu Resch. (…) „Wir haben kein Dieselproblem, sondern ein Mobilitätsproblem“, sagt Kleebinder (…).

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